Programm - Klavierfestival «Clavis»

Kategorie: Internationales Musikfestival "Clavis St.Petersburg 2017 " Geschrieben von Piano Festival Clavis

 

Kulturelle Reise nach St. Petersburg im Rahmen  vom Festival „Clavis“
Das Festival der Klavierkunst „Clavis“ findet in den historischen Wänden von St. Petersburg vom
01. -  03. November 2017 statt.  An-und Abreise mit flexiblem Datum sind möglich. Das Kulturprogramm unterstützt die Verwaltung und das Kulturkomitee von St. Petersburg. Passive Teilnahme (das Kulturprogramm inbegriffen; ohne Teilnahme am Klavierwettbewerb)

Im Kulturprogramm von allen (passiv und aktiv) Teilnehmern sind folgende Events inbegriffen:
- Schostakowitsch`Museum (mit Führung russisch-deutsch)

- Presentation des russisch-deutschen Notenverlags "Klassen" (Schostakowitsch Schule)
- Orgelkonzert (Petrikirche – Newsky-Prospekt / Daniela Thimokin-Müller / Zürich) 
- Schlossbesichtigung - Scheremetev Schloss (Fontänenhaus)) (mit Führung)
- Seminar über alte Musik (mit Cembalovorstellung in der kath. Kirche St. Katarina – Newsky-Prospekt; Ekaterina Polyakova / Wien)

-Seminar "Deutsche Komponisten in Russland" (Yulia Kazanzeva / Moskau)
- Klavierwettbewerb (Teilnehmer 6 bis 29 Jahre; freier Eintritt für alle Runden)
- Meisterklassen für Klavier, Cembalo, Orgel (als freier Zuhörer)

-Konzert von den passiven Teilnehmern
- Gala Konzert im Scheremetev Schloss

Außerdem bieten wir:
- ein Partnerhotel (ab ca. 25,00 Euro pro Nacht pro Person – Frühstück inbegriffen)
- Abendessen im Partnerhotel (ab ca. 8,00 Euro pro Person – Salat, Warmes Menü, Getränke und Nachtisch)
- Transfer von  Flughafen (für die Partnerhotelgäste)
- Deutschsprachige Betreuung während dem Aufenthalt in St. Petersburg an.

Anmeldung und weitere Informationen auf www.pianofestival-clavis.com  Bei Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Natalia Panina-Rummel

Die weiteren Kosten wie z.B. Visum, Flug- bzw. Bustickets nach St. Petersburg, Kranken- oder Reiseversicherung trägt jeder Teilnehmer selbst.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns die Kulturhauptstadt der Russischen Föderation erleben möchten!

Gala- Konzert 3. November im Scheremetev Palais

Schermetev Palais, Filiale des Staatlichen Museums der Theater- und Musikkunst in Sankt Petersburg.

Das berühmte Fontänenhaus, das Stammnest der Grafen Scheremetev. Die Gebäudegruppe aus dem 18.-19.Jhd. wurde im Jahre 1990 dem Staatlichen Museum der Theater- und Musikkunst in Sankt Petersburg übereignet. Die Aufgabe des Museums war ein Musikmuseum in den historischen Wänden zu gründen und das Interieur des Hauses zu restaurieren, welches im 20. Jhd. verloren ging. Heute ist das Scheremetev Schloss eines der interessantesten Museen in Sankt Petersburg. Seine Säle spiegeln die Geschichte und die musikalischen Traditionen des Familienstammes wider. Man kann hier Kunstwerke aus den Familiensammlungen finden. Die Fassade schmückt ein Wappenschild mit der Inschrift: "Deus conservata omnia". Die Besitzer des Fontänenhauses spielten eine besondere Rolle in der Geschichte der russischen Kultur: im 18. und im frühen 19. Jhd. hatten die Scheremetevs ein eigenes Theater in Kuskovo-Ostankino bei Moskau, in dem ihre Leibeigenen spielten und das den besten europäischen Theatern nicht nachstand. 1809 erbte Dmitrij Scheremetev, der einzige Erbe des ganzen riesigen Vermögens, erbte zwar nicht die künstlerische Begabung seiner Eltern (die Mutter-eine Opernsängerin, der Vater-Theaterliebhaber), aber dafür deren leidenschaftliche Liebe zur Musik und Kunst. Sein Chor war ganz Petersburg bekannt. Er unterstützte überdies tatkräftig Künstler, darunter den bedeutenden Porträtmaler Orest Kiprenskij, der sein berühmtes Porträt Alexander Puschkin ebenfalls im Fontänenhaus malte.

Eine kontinuierliche Ausstellung ist dank der Ermitage, dem Russischen Museum, der Tretyakov-Galerie und dem Museum "Ostankino" für die Gäste zu sehen. Neben den "Hauskunstwerken" harmonieren im Schloss die neuen in den letzten 25 Jahren gekauften oder geschenkten Gegenstände der Kunst. Als Perle des Museums darf man die Musikinstrumentesammlung nennen, die in den Eingängen und in Sälen vom ersten Stock zu sehen sind. Diese Sammlung besitzt über 3000 Exponate. Hier können Besucher die russischen Kirchenglocken, antike Instrumente, Musikinstrumente aus der Familie des letzten Imperators Romanov, private Instrumente berühmten Komponisten betrachten und auch deren Klänge anhören.

Besonders harmonisch ist die Sammlung der Barockinstrumente. Diese wunderbare Vielfalt entspricht dem Schlossstiel, sie ähnelt der Stickerei des Gitterzauns und den Wandverzierungen. Wahrgenommen wird diese berühmte Sammlung als eine alte Seite der Musikgeschichte des Fontänenhauses. Die neuen Seiten der Musikgeschichte werden häufig mit Konzertabenden des Schlosses gefüllt.

Adresse: nab. r. Fontanka 34, Sankt Petersburg

Telefon: (812) 272 44 41 (Kasse, Reservierung der Führung), (812) 272 45 24 (Administrator), (812) 272 32 73 (Abteilung der Wissenschaft)

Die Petrikirche

Kategorie: Internationales Musikfestival "Clavis St.Petersburg 2017 " Geschrieben von Piano Festival Clavis

Die Petrikirche in St. Petersburg Die erste lutherische Kirche in St. Petersburg wurde 1704 auf der Peter-und-Pauls-Festung errichtet. Sie war für die in der Festung dienenden ausländischen Militärs evangelischen Glaubens bestimmt. Gleichzeitig bildete sich eine Gruppe evangelischer Christen am anderen, linken Newa-Ufer im Hause der russischen Flotte. Die hier entstandene Gemeinde war multinational, aber die größte Gruppe bildeten Deutsche lutherischen Bekenntnisses. Diesen schenkte der Vize-Admiral eine Holzkapelle in seinem Hof. Seit dieser Zeit kann man von einer selbstständigen Existenz der Gemeinde, die später den Namen St.Petri-Gemeinde erhielt, sprechen.
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts war das Gebäude der Petrikirche stark baufällig und für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden. Die alte Kirche aus dem 18. Jahrhundert wurde 1833 abgerissen.
Im Mai 1833 wurde auf einer der Sitzungen des Kirchenrates der Entwurf von Alexander Brüllow angenommen, der aus einem öffentlichen ausgeschriebenen Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war. Am 21. August 1833 wurde der Grundstein der neuen Petrikirche gelegt. Die Bauarbeiten dauerten 5 Jahre.
Am Reformationstag 1838, dem 31. Oktober, wurde das bis heute am Newskij-Prospekt 22-24 stehende Gebäude eingeweiht. Das Meisterwerk von Alexander Brüllow, das die Formen einer romanischen Basilika mit den Elementen der russischen Klassizismus harmonisch verbindet, war und ist bis heute die größte lutherische Kirche Russlands. Unter vielen Kunstschätzen, die die Perikirche schmückten, waren zwei Altarbilder besonders wertvoll: das Gemälde von Holbein d.J. „Jesus mit dem ungläubigen Thomas und seinen Jüngern“, das der Gemeinde 1707 von dem Hofmaler Joh. Fr. Groth geschenkt wurde, und das große Gemälde “Christus am Kreuze” des berühmten russischen Malers Karl Brüllow.
In den Jahren 1895 bis 1897 wurde der Innenraum der Kirche unter der Leitung des Architekten Maximilian Mesmacher restauriert.

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