Programm - Klavierfestival «Clavis»

Kategorie: Internationales Musikfestival "Clavis St.Petersburg " Geschrieben von Piano Festival Clavis

 Das nächste Festival Clavis in Sankt Petersburg ist vom 1. Bis  zum 4. November geplant.

Die Anmeldung ist vom Juni 2018 bis zum 20. September 2018 möglich.

Wir freuen uns über die zahlreiche Anmeldungen! Das Kulturprogramm sehe unten. 

Kulturelle Reise nach St. Petersburg im Rahmen  vom Festival „Clavis“

Im Kulturprogramm von allen (passiv und aktiv) Teilnehmern sind folgende Events inbegriffen:
- Schostakowitsch`Museum (mit Führung russisch-deutsch)
- Orgelkonzert (Petrikirche – Newsky-Prospekt)
- Schlossbesichtigung - Scheremetev Schloss (Fontänenhaus)) (mit Führung)
- Seminar über alte Musik (mit Cembalovorstellung in der kath. Kirche St. Katarina)

- Busreise durch Sankt Petersburg mit Führung ( ca. 2 Stunden)

-Seminar "Deutsche Komponisten in Russland" 
- Klavierwettbewerb (Teilnehmer 6 bis 29 Jahre; freier Eintritt für alle Runden)
- Meisterklassen für Klavier, Cembalo, Orgel 

-Konzert von den passiven Teilnehmern
- Gala Konzert im Scheremetev Schloss

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Die Petrikirche

Kategorie: Internationales Musikfestival "Clavis St.Petersburg " Geschrieben von Piano Festival Clavis

Die Petrikirche in St. Petersburg Die erste lutherische Kirche in St. Petersburg wurde 1704 auf der Peter-und-Pauls-Festung errichtet. Sie war für die in der Festung dienenden ausländischen Militärs evangelischen Glaubens bestimmt. Gleichzeitig bildete sich eine Gruppe evangelischer Christen am anderen, linken Newa-Ufer im Hause der russischen Flotte. Die hier entstandene Gemeinde war multinational, aber die größte Gruppe bildeten Deutsche lutherischen Bekenntnisses. Diesen schenkte der Vize-Admiral eine Holzkapelle in seinem Hof. Seit dieser Zeit kann man von einer selbstständigen Existenz der Gemeinde, die später den Namen St.Petri-Gemeinde erhielt, sprechen.
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts war das Gebäude der Petrikirche stark baufällig und für die gewachsene Gemeinde zu klein geworden. Die alte Kirche aus dem 18. Jahrhundert wurde 1833 abgerissen.
Im Mai 1833 wurde auf einer der Sitzungen des Kirchenrates der Entwurf von Alexander Brüllow angenommen, der aus einem öffentlichen ausgeschriebenen Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war. Am 21. August 1833 wurde der Grundstein der neuen Petrikirche gelegt. Die Bauarbeiten dauerten 5 Jahre.
Am Reformationstag 1838, dem 31. Oktober, wurde das bis heute am Newskij-Prospekt 22-24 stehende Gebäude eingeweiht. Das Meisterwerk von Alexander Brüllow, das die Formen einer romanischen Basilika mit den Elementen der russischen Klassizismus harmonisch verbindet, war und ist bis heute die größte lutherische Kirche Russlands. Unter vielen Kunstschätzen, die die Perikirche schmückten, waren zwei Altarbilder besonders wertvoll: das Gemälde von Holbein d.J. „Jesus mit dem ungläubigen Thomas und seinen Jüngern“, das der Gemeinde 1707 von dem Hofmaler Joh. Fr. Groth geschenkt wurde, und das große Gemälde “Christus am Kreuze” des berühmten russischen Malers Karl Brüllow.
In den Jahren 1895 bis 1897 wurde der Innenraum der Kirche unter der Leitung des Architekten Maximilian Mesmacher restauriert.

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