Ekaterina Polyakova

Ekaterina Polyakova / Klavierfestival „Clavis“

Ekaterina Polyakova wurde 1987 in Osersk (Russland) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren an der Kindermusikschule ihrer Heimatstadt. Ihren ersten Klavierwettbewerb gewann sie bereits mit zehn Jahren in Snezhinsk (Russland), ein Jahr später bekam sie das Stipendium des Kulturministeriums der Russischen Föderation.

2002 setzte Ekaterina ihre musikalische Ausbildung an der Tschajkovsky Musikfachschule in Ekaterinburg, Russland, fort. Währenddessen übte sie eine rege und erfolgreiche Wettbewerbstätigkeit aus.

2003 wurde sie Preisträgerin des All-russischen Wettbewerbs in Lipetsk (Russland) und 2005 gewann sie den dritten Preis beim Internationalen Wettbewerb "Art XXI" in Kiev, Ukraine.

Von Oktober 2005 bis September 2011 studierte Ekaterina Polyakova Klavier in der Klasse von Olga Rissin an der Musikhochschule Karlsruhe in Deutschland. Durch den Kontakt zu der Händel-Akademie erwachte ihr Interesse an der historischen Aufführungspraxis, das sie in ihrem weiteren Studium im Fach Historische Tasteninstrumente in der Klasse von Kristian Nyquist (Karlsruhe) vertiefen konnte.

In dieser Zeit beschäftigte sie sich besonders intensiv und leidenschaftlich mit dem Hammerklavierspiel. Das Instrument durfte sie anschließend in der Klasse von Wolfgang Brunner am Mozarteum in Salzburg studieren und allmählich wurde das Hammerklavier zu dem wichtigsten Schwerpunkt ihrer Künstlerischen Tätigkeit.

Im Oktober 2015 wurde ihr solistisches Hammerklavierspiel mit dem dritten Preis beim Fritz-Neumeyer-Wettbewerb in Bad Krozingen, Deutschland, ausgezeichnet und im Mai 2017 gewann sie zusammen mit ihrem Partner Martin Nöbauer den ersten Preis beim Fortepiano Plus Wettbewerb in Kremsmünster, Österreich.

Ekaterina tritt regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin am Klavier, Cembalo und Hammerklavier in Russland, Deutschland, Österreich und Italien auf und ist als Klavierlehrerin in Karlsruhe und Heidelberg tätig.

Ihr persönliches Anliegen ist es das Interesse des breiten Publikums an den Quellen der Klaviermusik und an den historischen Tasteninstrumenten zu entfachen und die tiefgründige und vielfältige musikalische Tradition Europas mit der glänzenden russischen Tradition des modernen Klavierspiels zu vereinigen, um dadurch zu den neuen Dimensionen des Musizierens zu gelangen.