Roland Pröll

Professor Roland Pröll / Klavierfestival „Clavis“

1949 in Unna geboren, mit 5 Jahren Beginn des Klavierunterrichts, mit 11 Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik Detmold, Abt. Dortmund, dort pädagogisches Klavierdiplom mit Auszeichnung.

Es folgen Studien am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Trouard, Messiaen, Dubois, Sancan, Casterède, Ciccolini, Perlemuter, Loriod u.a. 

Neben dem Konzertexamen dort (summa cum laude) errang er daselbst 1.Preise in den Disziplinen Klavier, Kammermusik, Dirigieren, Solfège und Komposition etc., daneben schrieb er an der Pariser Sorbonne eine Diplomarbeit über das Thema: “l`effet psychologique du triton et de l`accord mystique dans la musique d`Alexandre Scriabine“.
Außerdem veröffentlichte Pröll mit der Fernuniversität Hagen ein Buch über die künstlerische Kreativität, schrieb in Amerika, Neuseeland und Korea für einschlägige Gazetten Artikel über russische und französische Klavierschulen etc. Im Mai/Juni 2010 ist ein Buch mit dem Titel: „wie übt man effektiv? Ideen zur imaginativen Vorbereitung einer gültigen und individuellen Interpretation“, erschienen.
Pröll war mehrfacher internationaler Preisträger und gibt seitdem Konzerte in der ganzen Welt, als Kammermusiker (mit bedeutenden Musikern wie u.a. I.Oistrach, N.Gutman, A.Giebel, W.Boettcher, P.Tortelier T.Grindenko und als Solopianist mit Orchester unter Dirigenten wie z.B. A.Rickenbacher, S.Celibidache, R.Muti, W.Schüchter, J.Martinon, P.Dervaux, D.de Couteau, M.Abravanel, J.Keilberth, in renommierten Konzertsälen wie Berliner Philharmonie, Sydney Opera, Shanghai Concert Hall, Brisbane Art Center, Seoul Art Center, Paris Salle Gaveau, Théatre du Châtelet, Leipzig Gewandhaus, Köln Philharmonie, San Francisco Opéra, Manaus Opéra, Teatro Colón Buenos Aires, Concertgebouw Amsterdam, Concert Hall Wellington etc.)
Meisterkurse, Festivals und Vorträge an Universitäten und Musikhochschulen (auch oft im Auftrage des Deutschen Goethe Instituts) in USA, Südamerika (Mexiko, Chile, Argentinien, Australien, Neuseeland, Korea, Japan, China, Südafrika, Marokko, Slowenien, Kroatien, Italien, Spanien, Frankreich etc.
Ebenfalls zusätzliche Studien mit G.Anda, R.Serkin, A.Rubinstein, S.Richter, I.Oistrach, A.Giebel, H.Krebbers (Kammermusik und Liedgestaltung).
32 Schallplatten und CD-Aufnahmen (Aris/Ariola, Polyphonia, Motette, Erato u.a.), Rundfunk-und Fernsehaufnahmen in vielen Ländern.
1987 initiierte und organisierte er den Internationalen Franz Schubert Klavier Wettbewerb in Dortmund, der inzwischen weltweit durch seine besondere Prägung anerkannt ist.
Er ist oftmals geschätztes Jurymitglied bei international anerkannten Klavierwettbewerben; z.B. Schumann-Zwickau, Rovere d`oro-Italien, Schubert–Dortmund, Almeria-Spanien, Malinin-Schwelm, Internationaler IBACH Klavierwettbewerb Kwang Ju, Korea, und Int. Mozart Wettbewerb Turin 2016 etc.
Von 1976-1996 lehrte Roland Pröll als Dozent und Professor für Klavier und Kammermusik an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund. (Dort 1988-1990 Dekan und Mitglied des Senats der Musikhochschule Detmold)
Nach der Schließung der Abteilung Dortmund baute Pröll die Ibach-Akademie in Schwelm für junge besonders begabte Pianisten auf. Gleichzeitig gibt Pröll mehrmals im Jahr Meisterkurse für Klavier an verschiedenen Universitäten und Musikhochschulen Koreas.
Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, etwas Koreanisch.

2001/2003 Gastprofessur für Klavier und Kammermusik an der Atsugi Showa Academia Musicae Tokio
2002 Gastdozent am Conservatorio Nacional Superior de Musica de Murcia, Spanien
2003 bis heute: Beginn der Lehrtätigkeit am IfM der Hochschule Osnabrück
(Klavier und Kammermusik, Korrepetition)
2007-2012 Lehrauftrag an der TU Dortmund, Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft für künstlerische Solmisation.
2006 Ausgedehnte Gesprächskonzertreise durch China, 2008/09 Konzertreise durch China mit Orchester als Solist mit dem 4.Klavierkonzert von Beethoven.
2010 neue Buchveröffentlichung: „Künstlerische Solmisation“ - wie übt man effektiv? (auch in Korea)
2009 Leiter des Studienprofils Klassik am Institut für Musik der H-Osnabrück
2010 Mit-Organisator der internationalen Beziehungen zwischen der kanadischen Wilfrid Laurier University, Faculty of Music, dem Conservatoire de Lyon, und 2016 dem Conservatorio Niccolo Paganini Genua und dem IFM der Hochschule Osnabrück.
2015 Gastprofessur an der Jiujang University of Arts, Jianxi, China
2014/15 Initiator des Internationalen Mozart Wettbewerbs „Drei Generationen Mozart“, Hagen und Leiter des Kammermusikfestivals Hagen.